Taiji - Kampfkunst, Meditation und Gesundheitspflege

  • von DID70227
  • 03 Sep, 2017
Im TAIJI kommen Kampfkunst, Meditation und Gesundheitspflege zusammen - ein breites Spektrum, das viele Möglichkeiten bietet und ganz unterschiedliche Menschen und Bedürfnisse anspricht. Dabei steht der Kampfkunstaspekt nur selten im Vordergrund, als schneller Selbstverteidigungskurs ist Taijiquan wenig geeignet. Im Laufe des Übens erhält das Thema „Kampfkunst“jedoch häufig eine viel weitere Bedeutung. Dadurch werden Grundsätze wie Gelassenheit, stabile und gut "geerdete" Haltung bei gleichzeitiger Flexibilität, nicht Kraft gegen Kraft zu setzten, Yin mit Yang und Yang mit Yin zu begegnen auch im Alltag wirksam.
Um die Kampfkunst mit der Lebens- und Gesundheitspflege zu vereinen, wurden die Bewegungsabläufe so gestaltet, dass sie den Energiefluss im Körper anregen und harmonisieren. Dazu tragen besonders die runden und die spiralförmigen Bewegungen bei sowie das ständige Wechselspiel in den Gewichtsverlagerungen und zwischen öffnenden und schließenden sowie steigenden und sinkenden Bewegungen.
Dadurch dass die Bewegungen überwiegend langsam ausgeführt werden, kann man sehr genau auf seine Haltung achten, die verschiedenen Körperteile immer wieder entspannen und allmählich die äußerlichen Bewegungen mit den energetischen Bewegungen im Inneren des Körpers zusammenführen.

Meditation in Bewegung

Als „Meditation in Bewegung" sammelt es die Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment, konzentriert den Geist auf den unmittelbaren Bewegungsablauf. Es geht nicht darum, den Kopf völlig auszuschalten, sondern überflüssige Gedanken wegzulassen und so vom Nachdenken zum Wahrnehmen zu kommen. Je weniger ich nachdenke, umso mehr kann ich meine Aufmerksamkeit auf das richten, was ich gerade tue, und das ist im Taijiquan zunächst einmal meine Bewegung. Vielen fällt es leichter, sich auf eine komplexe Übung zu konzentrieren als still dazusitzen und den Geist ruhig werden zu lassen. Andererseits werden auch häufig stille Meditationen in den Unterricht einbezogen, um die innere Ruhe zu fördern. Die meisten Leute jedoch, die mit Taijiquan beginnen, möchten sich "etwas Gutes tun", in einem umfassenden Sinne ihre Gesundheit fördern.

Taiji ist keine chinesische Gymnastik

Im Gegensatz zur Krankengymnastik oder anderen Therapiemethoden wirkt Taijiquan nicht zielgerichtet an der Beseitigung von Symptomen, sondern beeinflusst auf subtile Weise alle Ebenen unseres Seins. Eine entspannte und stabile Haltung kann nicht nur Rückenbeschwerden lindern, sie verbessert den Fluss der Lebensenergie und damit die Vitalität im ganzen Körper, stärkt das Selbstbewusstsein, die Koordinationsfähigkeit und das psychische Gleichgewicht - um nur einige Wirkungen zu nennen.Ebenso fördert die körperliche Beweglichkeit nicht nur die Funktionen der Gelenke, sondern auch ein allgemeines Gefühl von Flexibilität. Dabei hängt die Wirkungsweise natürlich immer von den individuellen Gegebenheiten und von der Übungsintensität ab.

Taiji üben

Üben im Sinne von Taijiquan heißt sich mit besonderen Gegebenheiten auseinandersetzen, die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten kennen zu lernen, es heißt Vertrautheit schaffen.

  • Es bedeutet, Erschlaffung zu überwinden, Struktur zu erlangen....

Lernen ist neues Erfahren und an Fehlern wachsen, es heißt die Grenzen zu verschieben. Man lernt nicht, um zu üben, man übt um zu lernen. Langsam, aber sicher hat das TaiChiChuan sich damit weltweit zu einer der wichtigsten Techniken der Selbstkultivierung entwickelt. Durch die einmalige Verschmelzung von Kampfkunst, Philosophie und Gesundheitspflege hat es seinen Platz in der modernen Welt gefunden.

Auszug aus "Taijiquan für Einsteiger"

Interesse?   ...Sie erreichen mich unter 0177 - 69 002 11 und  kontakt@qigong-magia.com

Artikel rund um Taiji, Qigong und meine Arbeit

von DID70227 13 Jan, 2018
Meine langjährige Unterrichtserfahrung in den Bereichen Qigong, Taiji, Körperwahrnehmung und Entspannung zeigt mir, dass bewusste Bewegungen entschleunigen, die Achtsamkeit und Wahrnehmung gefördert wird und "entspanntes in sich ruhen" auch im Alltag erlebbar ist.

Guter Schlaf und ein erholter Start in den Tag ist ebenso wichtig für die Gesundheit wie sicher auf den eigenen Beinen zu stehen und geschmeidig und flexibel den Anforderungen des Alltags zu begegnen . Das sind wunderbare Nebeneffekte der Übungen.

Das Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse verhilft zu vermehrter Klarheit um zielgerichtet und sicher den eigenen Weg zu beschreiten.
Dabei steht die Körperwahrnehmung und körperliche Übungen im Vordergrund , auch geistig-seelische Prozesse bekommen Raum und werden mit einbezogen.

Dies führt zu tiefer innerer Ruhe und Entspannung, was die Leistungsfähigkeit zunehmend verbessert und das allgemeine Wohlbefinden erheblich steigert.

Mein Ziel ist es, Ihnen einfachste, individuelle Übungen an die Hand zu geben, die zu jeder Zeit, an jedem Ort und ohne besondere Mittel umsetzbar sind um wieder zu sich selbst zu finden.

"bewusst - bewegt - entspannt" biete ich ausschließlich in Einzelstunden an, um mit Ihnen gemeinsam das bestmögliche Ergebnis für ihre persönliche Situation zu erreichen.
von DID70227 20 Okt, 2017
Als ich vor 8 Jahren von der Schulpsychologin gefragt wurde, ob ich Qigong auch in einer Grundschule anbieten könnte, war ich sofort begeistert.
Doch wie sollte ich diese "eher ruhigen, langsamen, entspannten, gleichmäßigen" Bewegungen kleinen Kindern in der Klasse 1/2 näherbringen?

In Kürze kam der Geistesblitz:
Wusste ich doch aus meiner Volti-Trainer-Zeit, dass Kinder, die in jungen Jahren bereits Erfahrung mit Großgeräten in der Turnhalle sammeln konnten, später mit Spaß und Neugierde an Herausforderungen herangehen.
Schwierig für die Lehrer ist es immer Großgeräte in der Turnhalle alleine aufzubauen ohne die Aufsichtspflicht zu verletzen.
Hier liegt die Chance für uns alle und das große WIN :)
von DID70227 15 Okt, 2017
Ich bin total im Stress, ich habe keine Zeit, ich kann nicht mehr abschalten, einschlafen fällt mir schwer.... usw. usf....

Unser Körper reagiert auf Stress immer noch wie vor hunderten von Jahren.
Damals war das für uns überlebenswichtig. Heutzutage machen uns die  Auswirkungen von Stress krank.
Warum ist das so?
In meinen Stunden erkläre ich Ihnen, wie Stress im Körper wirkt. Sie lernen wirksame Übungen, die leicht im Alltag zu integrieren sind
um Stress abzubauen, Stress zu reduzieren, zu entspannen und den Körper dabei zu unterstützen in der Balance zu bleiben.
von DID70227 01 Okt, 2017

Wer regelmäßig übt, erlangt die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und den Geist eines Weisen.

„Was für ein Schmarrn“, könnte sich manch einer denken, der solche Sätze liest.       Ich nicht.

Mich hat schon immer interessiert, was hinter den spirituellen Leitgedanken von Meditationsformen wie Qigong und Taiji steckt. Deshalb hab ich auf eine Schnupperstunde bei Monika Hollauer vorbeigeschaut – und es nicht bereut. Ein Selbstversuch.

Das Training beginnt mit ein paar einfachen Qigong-Formen. Jedenfalls sollten sie einfach sein. Bei mir weicht die anfängliche Motivation schnell dem ersten Schock. Ästhetik... Mit ästhetischen Bewegungen sollen Gelenke, Muskeln, innere Organe sowie der Geist trainiert werden, um den Anforderungen des Alltags standzuhalten. So steht es geschrieben. Für mich als Handballer ist das Wort Ästhetik ein Fremdwort. Also erst einmal googeln.

Ich reiße mich zusammen und versuche, Monikas Bewegungen möglichst originalgetreu nachzumachen. Ich bin naiv genug, zu glauben, dass ihr vielleicht entgeht, dass ich oft nach unten schaue, keinen geraden Hals habe und mein Becken ziemlich unbeweglich ist. Monika entgeht nicht davon.

von DID70227 03 Sep, 2017

Beim QIGONG handelt es sich um sehr ästhetische Bewegungen, die wenig Zeit beanspruchen und unabhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Konstitution ausgeübt werden. Sie haben den Anspruch, jedes Gelenk, jeden Muskel, die inneren Organe so wie den Geist zu trainieren. Schon nach den ersten Qigong Übungen kann man die wohltuende Wirkung wahrnehmen.

Qigong (sprich: tschi gung) hat seinen Ursprung in China und wird dort von vielen täglich praktiziert, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen. Geschichtlich ist der berühmte Arzt Hua Tou (190-265 n. Chr.) bekannt, der vor ca.1800 Jahren das älteste Qigong - "Das Spiel der fünf Tiere" entwickelte. Deshalb findet man bis heute in allen Qigong Übungsreihen Tiernamen oder Fabelwesen aus Geschichten und Mythen. Jedes Tier ist einem Element zugeordnet, das wiederum in Zusammenhang mit den verschiedenen Funktionskreisen des Körpers steht.

Wer durch Zuschauen oder eigenes Üben zum ersten Mal mit Qigong konfrontiert wird, erlebt die Langsamkeit als ein hervorstechendes Kennzeichen dieser Bewegungsformen. Viele Neugierige und Beginnende warten dann oft vergeblich darauf dass dieses Merkmal anschließend erläutert und analysiert wird.

von DID70227 03 Sep, 2017
Im TAIJI kommen Kampfkunst, Meditation und Gesundheitspflege zusammen - ein breites Spektrum, das viele Möglichkeiten bietet und ganz unterschiedliche Menschen und Bedürfnisse anspricht. Dabei steht der Kampfkunstaspekt nur selten im Vordergrund, als schneller Selbstverteidigungskurs ist Taijiquan wenig geeignet. Im Laufe des Übens erhält das Thema „Kampfkunst“jedoch häufig eine viel weitere Bedeutung. Dadurch werden Grundsätze wie Gelassenheit, stabile und gut "geerdete" Haltung bei gleichzeitiger Flexibilität, nicht Kraft gegen Kraft zu setzten, Yin mit Yang und Yang mit Yin zu begegnen auch im Alltag wirksam.
Um die Kampfkunst mit der Lebens- und Gesundheitspflege zu vereinen, wurden die Bewegungsabläufe so gestaltet, dass sie den Energiefluss im Körper anregen und harmonisieren. Dazu tragen besonders die runden und die spiralförmigen Bewegungen bei sowie das ständige Wechselspiel in den Gewichtsverlagerungen und zwischen öffnenden und schließenden sowie steigenden und sinkenden Bewegungen.
Dadurch dass die Bewegungen überwiegend langsam ausgeführt werden, kann man sehr genau auf seine Haltung achten, die verschiedenen Körperteile immer wieder entspannen und allmählich die äußerlichen Bewegungen mit den energetischen Bewegungen im Inneren des Körpers zusammenführen.
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